Weinlese mal anders

Es war an einem der letzten schönen Spätsommertage Ende September, als sich einige Mitglieder der IG Weinanbau Heimbach am Weinberg „Über Rur“ trafen, um gemeinsam mit der Vorsitzenden Marita Jaeger die diesjährige Weinlese anzugehen.

Obwohl die längeren Trockenperioden der vergangenen Jahre auch den Heimbacher Reben zugesetzt hatten, konnten doch letztendlich einige Körbe voll praller Trauben geerntet werden. So reichte der Ertrag zwar nicht für die Herstellung von Wein, es boten sich aber durchaus andere Verwertungsmöglichkeiten an.

Dies freute die Mitglieder umso mehr, da sie die diesjährige Ernte der Städtischen Grundschule zu Gute kommen lassen konnten. Ein Teil der Trauben wurde den Kindern in der Frühstückspause als Beitrag zu einem gesunden Frühstück dargeboten. Die übrigen Trauben wurden zu rotem und weißem Traubensaft verarbeitet. Auf diese Weise lernen die Schülerinnen und Schüler, die auch ein Ackerprojekt in der Schule haben, heimische Trauben und deren Verwertungsmöglichkeiten kennen und die IG Weinanbau Heimbach freut sich hierzu einen Beitrag geleistet zu haben.

Nun hoffen die Mitglieder auf den Wettergott, damit sie auch im nächsten Jahr eine gute Weinernte haben werden.

Sabine Bidaoui für die IG Weinanbau Heimbach

Traubenernte gesichert

Dringend notwendig war es unsere Rebstöcke mit Netzen ab zu decken. Da in diesem Jahr die Obsternte insgesamt deutlich geringer als insbesondere letztes Jahr ausfällt machten sich Amsel und Co. mit Freude und grossem Appetit an unsere Trauben ran.

Am letzten Samstag trafen wir uns um, teils mit neu angeschafften Netzen, unsere 26 Reihen zu sichern. Schon nach 2 Stunden war die Arbeit getan und so können wir uns auf eine viel versprechende Lese freuen.

Nach getaner Arbeit gönnten wir uns ein paar Trauben zur Erfrischung. Die frühreifen Sorten wie Elbling, Portugieser, Dunkelfelder und Huxelrebe hatten bereits eine schöne Süsse.

Auch Dionysius bekam seinen Anteil und Bisous passte auf das wir alles richtig machten.

Champagner Abend bei der IG Weinanbau

Die IG Weinanbau rief und viele kamen und wollten sich dieses besondere Event nicht entgehen lassen. 

Unsere Vorsitzende Marita Jaeger hatte einen Champagner Experten eingeladen. Rüdiger von Buch war viele Jahre im Vertrieb von Moet Chandon tätig. Mit seinem ausgezeichneten Hintergrundwissen führte er durch uns elegant durch den erfüllten Abend.

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So erfuhren wir viel über 

  • die Champagner Region, das Terroir, die Klassifizierung der Lagen und die Champagnerhäuser
  • die angebauten Rebensorten Pinot Noir (Spätburgunder), Pinot Meunier (Schwarzriesling) und Chardonnay
  • die Winzer, ihre Verträge und die strikten Mengenbegrenzungen
  • den Anbaudichte, die Ernte und die Besonderheiten der Pressung 
  • die Assemblage, die erste Kelterung in der Flasche zur Alkoholerzeugung sowie die zweite Kelterung zur Erzeugung der Kohlensäure 
  • die Rüttelbehandlung während der langen Lagerzeit in den Kellern sowie die Dosage bei der endgültigen Champagner-Verkorkung

Ein wichtiger Hinweis von Rüdiger ist uns in besonderer Erinnerung geblieben. Durch die extrem hohen Qualitätsanforderungen – bei der Erzeugung, bei den Mengenbegrenzungen und den Anstrengungen zum Schutz der Marke Champagner – gibt es keine schlechten Champagner. Der Champagner der  einem jeden von uns am besten schmeckt ist letztlich der Beste.img_8220

In den Pausen der „Champagner-Führung“ gab es die Verkostungen. Brut Imperial Moet Chandon, Veuve Cliquot Brut Yellow, Ruinart Blanc de Blancs Brut und Dom Perignan Vintage – das waren die klangvollen Namen der Spitzenprodukte die zur Verkostung eingeschenkt wurden.
Die Assemblage macht den Geschmack aus: Pinot Noir gibt dem Wein die Fülle, Chardonnay die Finesse, Pinot Meunier die Fruchtigkeit. Wir konnten den Erklärungen von Rüdiger folgend die unterschiedlichen Assemblages (Zusammensetzungen) der Rebensorten geschmacklich erfahren. 

Dazu hatten Marita, Carolin, Kerrin und Sabine vier Gänge mit jeweils zwei exzellent dazu passenden Leckereien zubereitet.  Ihnen galt ein hierfür ein besonderes Dankeschön und am Ende des Abends gab es einen langen Applaus.

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Selbstverständlich wurde auch der exzellente Vortrag von Rüdiger mit viel Applaus belohnt und es wurde in Aussicht gestellt eine weitere Verkostung zu planen.

 Wer sich mehr über Champagner informieren möchte findet hier mehr

Mehr über die Champagnerhäuser deren Produkte wir verkosten konnten findet Ihr hier

Obstwiesenfest

Liebe Freunde,

Es war uns eine besondere Freude bei wunderbarem Wetter viele nette Gäste an unserem Stand zu begrüßen.

Wir hatten wieder köstliche Tropfen von der Mosel. Winzersekt, Weißwein und Rotwein wurden gleichermaßen gerne angenommen.

Es schaute auch der Gerd Linden mit seinem treuen Freund vorbei.

Allen Freunden der IG Weinanbau ein herzliches Dankeschön für den Besuch und ebenfalls einen herzlichen Dank an die Standcrew für Ihren Einsatz.

Bis zum nächsten Mal

Der Vorstand